66 km Einmal unten in Kochel angekommen, war wieder Flachland angesagt. Am Kocheler Bahnhof verließen wir die B11 und fuhren parallel zur Bahnlinie auf der linken Seite in Richtung Benediktbeuern. Nach gut 2 Kilometern verzweigt der Weg nach links ins Moor hinein. Die weitläufige Landschaft erinnerte mich an die Polder aus meiner niederländischen Heimat, mit dem Unterschied, dass die schwarz-weißen Kühe fehlten. Am Gehöft Brunnenbach macht der Weg eine scharfe Rechtskurve und wir fuhren wieder direkt auf Benediktbeuern zu. Obwohl die Strecke völlig flach ist, war sie dennoch durch Schotterpiste ein wenig anstrengend, zumal die Hitze über dem Moor regelrecht gestanden ist.

Ein Glück, dass wir in der Ferne schon die beiden Zwiebeltürme des Klosters St. Benedikt erkennen konnten. Denn im Biergarten des Klosterbräustüberls konnten wir uns wieder dem verdienten leiblichen Wohl widmen. Und so trafen wir bei Kilometer 66 in den Biergarten ein. Ein Blick in die Karte genügte und ich bestellte mir eine Gulaschsuppe und ein Spezi.